letztes Update: 16.04.201765

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Hundekrankheiten

Hier eine ├ťbersicht der wichtigsten Hundekrankheiten. Bitte bei nicht klaren Symptomen umgehend den Tierarzt zu Rate ziehen:

Krankheiten

Ursachen

Symptome

Ma├čnahme

Staupe

Virusinfektion, ansteckend

Fieber, Erbrechen, Durchfall Schnupfen, Augenentz├╝ndung, manchmal Nervenstaupe mit Anf├Ąllen
 

Sofort den TA aufsuchen

Hepatitis (Leberentz├╝ndung)

Ansteckende Virusinfektion

Fieber, Rachenentz├╝ndung, Durchfall, Augenver├Ąnderung, nerv├Âse St├Ârungen, Bauchschmerzen
 

Sofort den TA aufsuchen

Leptospirose (Hundeseuche)

Bakterielle Infektion

Fieber, Durchfall, Erbrechen, Augenver├Ąnderung, evtl. Nierenversagen
 

Sofort den TA aufsuchen

Zwingerhusten

Ansteckende Virusinfektion

Starker Husten, Nasenausfluss, Fieber, Allgemeine St├Ârungen
 

Sofort den TA aufsuchen

Parvoirose (Hundeseuche)

Ansteckende Virusinfektion

Fieber oder evtl. auch Untertemperatur, Mattigkeit, Erbrechen, w├Ąssriger Durchfall, evtl. auch blutig
 

Sofort den TA aufsuchen

Tollwut

├ťbertragbarer Virus, der meistens durch Wildtiere ├╝bertragen wird

Wesens├Ąnderung, Speichelausfluss, Agressivit├Ąt, evtl. Bissig
 

Sofort den TA aufsuchen

Magen- und Darmst├Ârungen

Sehr unterschiedlich:

Infektionen, Darmparasiten, Lebererkrankungen

Bei Durchfall ├╝ber 24 Std. Futterentzug, ausreichend Wasser anbieten, Trockenfutter anbieten
 

Nach ca. 48 Std. unbedingt den TA aufsuchen

Wurmbefall

Sp├╝l- und Bandw├╝rmer

Abmagerung, Durchfall, aufgetriebener Bauch, stumpfes Fell
 

Vorsichtsma├čnahme :

Immer regelm├Ąssig an die Wurmkur denken!

Borreliose ÔÇô fieberhafte Infektionskrankheit
Es handelt sich um eine fieberhafte Infektionskrankheit, die durch das Bakterium Spirochaeta burgdorferi hervorgerufen wird. Nager, Insektenfresser, Wildtiere und V├Âgel sind Tr├Ąger der Borrelien.
In Mitteleuropa werden die Borrelien von der Zecke Ixodes ricinus (Holzbock) ├╝bertragen. Zecken leben in Bodenn├Ąhe, in Str├Ąuchern und im Unterholz, im hohen Gras und im Geb├╝sch bis zu einer H├Âhe von 1-1,3 m. Sie befallen S├Ąugetiere (auch den Menschen). Jede Zecke macht verschiedene Entwicklungsstadien durch, die alle infiziert sein k├Ânnen. Nach jeder Reifungsphase wird ein neuer Wirt gesucht, der nach der Blutmahlzeit wieder verlassen wird. Hat sich die ausgewachsene Zecke voll gesaugt, f├Ąllt sie ab, zieht sich zur├╝ck und beginnt mit der Ablage von Hunderten von Eiern. Es gibt keine typischen Anzeichen einer Infektion. Viele Infektionen verlaufen ohne Krankheitsanzeichen. Oftmals treten Krankheitserscheinungen erst nach einer Reaktivierung der Infektion oder nach wiederholten Infektionen auf. Die Ansteckung erfolgt ausschlie├člich durch Zeckenbiss. Oft kommt es zur Antik├Ârperbildung, ohne das Krankheitserscheinungen auftreten. In anderen F├Ąllen treten Wochen bis Monate nach einer Infektion Appetitlosigkeit, Fieber, Lahmheit, Schwellungen/Schmerzhaftigkeit von Gelenken, Muskeln, Wirbels├Ąule und Lymphdr├╝senschwellung auf. Der Erregernachweis ist nur aus Gelenkfl├╝ssigkeit und R├╝ckenmarksfl├╝ssigkeit sicher zu f├╝hren. Im Blut liegen die Borrelien in der Regel nicht vor. Die Bestimmung der Antik├Ârper f├╝hrt nicht zu eindeutigen Ergebnissen, da auch gesunde Hunde positive Titer haben k├Ânnen. Positive Resultate ohne gleichzeitige klinische Befunde, die auf die Erkrankung hindeuten, sind also nicht eindeutig! Ein vierfacher Anstieg der Antik├Ârper gilt aber als beweisend.
Da es nach einem Zeckenbiss 24 Stunden dauert, bis die Borrelien auf den Hund ├╝bergegangen sind, ist die wichtigste Ma├čnahme zur Prophylaxe die Entfernung der Zecken nach jedem Spaziergang. Die Behandlung der Borreliose erfolgt mit Antibiotika. Und zwar mit Tetrazyklinen (10-22 mg/kg KG), Amoxicillin (11-22 mg/kg KG) oder Doxycyclin (5 mg/kg KG) 2x t├Ąglich ├╝ber mindestens 14 Tage per os (├╝ber den Mund).
Eine Impfung ist m├Âglich aber umstritten. Zur Zeit werden amerikanische Impfstoffe verwendet. Der in den USA verbreitete Erreger ist aber ein anderer als der von deutschen Zecken ├╝bertragene. Die Wirksamkeit der Impfung ist dadurch stark infrage gestellt.

 H.c.c.
Die ansteckende Leberentz├╝ndung wird durch das canine Adenovirus 1 (CAV-1) hervorgerufen. Der Erreger dringt ├╝ber die Schleimh├Ąute der Maulh├Âhle und des Nasenrachenraums ein. Das Virus wird ├╝ber den Speichel, Harn, Kot ausgeschieden, und zwar mit dem Harn bis zu 6 Monaten nach ├ťberstehen der Erkrankung. Der gr├Â├čte Teil der Hunde macht die Infektion stumm, das hei├čt ohne Krankheitserscheinungen durch. Diese infizierten aber nicht erkrankten Hunde k├Ânnen Dauerausscheider sei. Die klinisch manifeste, d.h. mit Krankheits-erscheinungen einhergehende Erkrankung ist ├Ąu├čerst selten geworden und tritt ├╝berwiegend bei Junghunden zusammen mit Staupe auf.
Die Symptome der Erkrankung sind denen anderer Infektionserkrankungen sehr ├Ąhnlich. Eine Abgrenzung ist schwierig. Neben Fieber kommt es zu Lymphknotenschwellung, Mandelentz├╝ndung, Wasseransammlungen unter der Haut von Kopf, Hals und Unterbrust, Haut- und Schleimhautblutungen, Leber- und Milzvergr├Â├čerung, Bauchschmerzen, Bronchitis, Lungenentz├╝ndung, St├Ârungen des Nervensystems, Abort. Durch Krankheitsprodukte kann es zur Hornhauttr├╝bung kommen. Nach der Grundimmunisierung werden Wiederholungsimpfungen im Abstand von 1-2 Jahren empfohlen. Bei wenig gef├Ąhrdeten Hunden reichen Impfungen in 2-j├Ąhrigem Abstand. Die H.c.c-Impfung wird von Schulmedizinern als unerl├Ąsslich gesehen.

 

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