letztes Update: 16.04.201765

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               Hallo, oder wie ich auf den Hund gekommen bin...


Ich heiße Sabine und wohne lt. Radio Hamburg in der schönsten Stadt der Welt, in Hamburg. Zu meiner Familie gehören mein Mann Thorsten und mein Sohn Matthias. Ich bin am 23. September in Mölln geboren. In meiner Freizeit treibe ich Sport, wie z.B. Fahrradfahren, Schwimmen und Gymnastik. Meine Hobbies sind meine Malteserhündin „Joana“, Fahrradfahren, Musik und Robbie Williams. So lange ich mich an meine Zeit als Kleinkind zurückerinnern kann, hatten wir in meinem Elternhaus Schäferhunde. Manchmal habe ich mit diesen treuen Gesellen sogar meine Mohrrüben geteilt.

Als wir 1965 nach Stapelfeld, einem Ort in Schleswig Holstein zogen, gab es dort auch jede Menge Tiere. Die Familie auf dessen Grundstück wir wohnten, hatte Kaninchen, einen Hund, jede Menge Hühner, Meerschweinchen, Katzen u.s.w..

Einige Jahre musste ich jedoch ohne Haustiere ausharren, weil die in unserer Mietwohnung nicht erlaubt waren. Als wir 1974 in unser eigenes Haus einzogen, war meine erste Anschaffung eine kleine schwarz weiße Katze von der Braaker Mühle. Verschafft hat mir dieses kleine Kätzchen im Alter von 9 Wochen, meine Klassenkameradin Petra. Ihrem Vater gehörte die Braaker Mühle (eine Bäckerei und tatsächlich auch ein echte Mühle). Diese Katze haben wir Mutzi genannt. Mutzi ist leider im Alter von ca. 15 Jahren an Katzenschnupfen bzw. an den Folgen davon, gestorben. Den größten Teil meiner Jugend habe ich auf dem benachbarten Bauernhof, bzw. auf dem Heuboden oder auf dem Trecker von diesem Bauern verbracht. Auf dem Heuboden war ich immer auf der Suche nach den neusten Katzenbabys und auf dem Trecker habe ich dem Bauern bei sämtlichen Erntarbeiten geholfen. Mein Vater hat schon in jüngster Kindheit zu mir gesagt, dass ein Junge an mir verloren gegangen ist. Ich habe diese unbeschwerte Kindheit in der Natur sehr genossen.  Ich bin also sozusagen mit Tieren groß geworden und könnte mir auch ein Leben ohne Tiere nicht mehr vorstellen.

Wenig später hatte ich meine erste eigene Wohnung, und somit natürlich auch meinen ersten eigenen Kater mit Namen Billy (in Anlehnung an den Sänger Billy Joel). Einige Jahre später heiratete ich und mein Sohn Matthias wurde geboren. Leider reagierte er hochallergisch auf Katzen und so mussten wir Billy damals schweren Herzens abgeben.
 


Danach haben wir uns mit der Haltung von Goldhamstern begnügt. Einen Goldhamster haben wir im Alter von über 2 Jahren sogar mal mit viel Liebe und unendlicher Geduld wieder zum Leben erweckt. Er war eingeschlafen, bzw. schien tot zu sein. Mein Sohn Matthias und ich haben ihn, weil er so unendlich kalt war, einen ganzen Tag lang in unseren warmen Händen herumgetragen ohne ihn auch nur eine einzige Sekunde lang abzulegen. Und tatsächlich gegen Abend hat dieser kleine Hamster wieder die Augen aufgemacht und noch ca. ½ Jahr gelebt. Das war uns die Mühe wert und hat uns unendlich glücklich gemacht. Da ich in dieser Zeit alleinerziehende Mutter war, musste ich ja arbeiten und so hatten wir einige Jahre gar kein Haustier mehr.

Erst im Sommer 1999 auf einer Fahrradtour "fanden" wir im wahrsten Sinne des Wortes unser neues Haustier. In der ersten Woche der Sommerferien 1999, genau genommen am 18.7.1999 (einem sonnigen Sonntag mit mind. 28 Grad im Schatten) machten wir eine Fahrradtour mit der ganzen Familie. Als wir in an einer Telefonzelle vorbei kamen blieb ich plötzlich stehen, weil ich dort etwas gesehen hatte. Ich kehrte um und hatte ratzfatz einen kleinen Yorkie-Mischling auf dem Arm. Dieser liebkoste mich sofort und war unendlich zutraulich. Nachdem wir mitten auf der Straße einen Familienrat abgehalten haben, beschlossen wir gemeinschaftlich den Hund zur Polizei zu bringen. Also packten wir den Yorkie, nach hinten in meinen Fahrradkorb und fuhren los. Der Hund versuchte die ganze Zeit immer an meiner Jacke vorbei zu gucken. Da wir uns ja mit der zuständigen Wache nicht einig waren, haben wir eine regelrechte Irrfahrt hinter uns gebracht. Schließlich kamen wir nach einer Stunde in Hamburg Wandsbek an der Schädlerstraße an. Als ich nun zu dem kleinen Yorkie„ Sitz“ sagt, setzte die sich sofort ganz brav hin und folgte mir auf Schritt und Tritt. Wir gingen dann gemeinsam in die Wache und dort schlief sie sofort auf meine Arm ein. Nachdem der Polizist alle Personalien aufgenommen hatte, fragte er uns ob wir Anspruch anmelden auf den Fundhund. Er erklärte uns, dass der Hund in die Süderstrasse ins Tierheim gebracht wird. Dort müsse er eine Woche bleiben und wenn sich in dieser Zeit kein Besitzer gemeldet hat, hätten wir als erste das Recht diesen Hund zu kaufen. Wie aus der Pistole geschossen sagte ich sofort, dass ich Anspruch anmelde. Am nächsten Tag rief ich sofort im Tierheim an und fragte wie es unserem Fundhund geht und ob sich schon jemand gemeldet hat. Ich glaube die Damen und Herren im Tierheim fühlten sich ganz schön genervt, denn ich rief beinah jeden Tag an und fragte wie es unserem Findling geht. Für mich war klar, dass ich diesen Hund haben wollte, wenn er wirklich nicht abgeholt werden sollte. Bis Freitag Abend hatte sich im Tierheim niemand gemeldet. Also wurden Pläne geschmiedet und eine Erstausstattung für einen Hund gekauft. Am Sonntag Morgen fuhren wir dann in aller Herrgottsfrühe los in Richtung Tierheim. Es war tatsächlich so, dass anscheinend niemand diesen Hund vermisst hatte. Also schnell an die Kasse, bezahlen und unsere „Sunny“ abholen. Den Namen Sunny hat unser kleiner Findling aus mehren Gründen bekommen. 1. Es war ein sonniger Tag, als wir sie fanden. 2. Sie war ein kleiner Sonnenschein immer freundlich und lieb. 3. Gibt es eine Wrestlerin, die wir alle sehr verehren, und die heißt ebenfalls "Sunny".  Damals war ich nämlich noch ein sehr großer Wrestlingfan.

Wenn Ihr mehr über Sunny erfahren möchtet, klickt einfach auf ihren Button und beachtet bitte die Unterseiten! Danke!
 

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